20. März 2019

Das Geschäft mit der Hoffnung

Wie die Politik ihren Drang befriedigt den Bürger zu bescheissen

In dieser Zeit haben wir Präsidentschaftswahlen in der Slowakei.

Die Medien versuchen eine Kandidatin dadurch zu bewerben, in dem man sie als Trägerin der Hoffnung porträtiert.

Das haben wir schon in verschiedenen Wahlkämpfen gesehen, vor allem in den USA mit Obama.

Meiner Meinung ist das aber auch keine gute Idee, diese Masche zu probieren, weil die Hoffnung schon als Wahlkampfargument schon so oft misbraucht worden ist und der Bürger auch immer wieder gesehen hat, dass der Politiker etwas verspricht und dann im Amt das Gegenteil davon macht.

Deswegen behaupte ich auch immer, dass die Politik es als untrennbaren Drang besitzt, den Bürger zu verraten.

Diese Praxis wird in der Zwischenzeit auch im Mainstream thematisiert, also kann niemand behaupten, man hätte es nicht gewusst.

Es ist aber wichtig zu verstehen, dass dieser Drang der Politik den Bürger zu verraten eine Eigenschaft der Politik ist.

Wenn wir in die Geschichte schauen, was der Grund sein sollte, wieso wir überhaupt Geschichtsunterricht in den Schulen haben, wird klar, dass die Politik sich schon immer auf die Gegenseite des Bürgers befunden hat. Die Politik führt also einen ewigen heiligen Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

Man muss es auch als eine Art heiligen Krieg sehen, denn es ist ein glaubensideologischer Krieg. Es ist nicht so, dass ein Politiker einen Bürger hassen würde oder sich mit diesem im Konflikt befindet. Vielmehr ist der Politiker in seiner Aufgabe ein Gegner des Volkes. Der Politiker versucht durch sein Amt die Freiheit des Bürgers zu beschränken und ihm die Möglichkeit des Aufstiegs zu verwehren.

Wenn man das also verstanden hat, dann ist es absolut klar, wieso die Poltik immer die Hoffnung misbraucht.

Es wird immer wieder ein neuer Kandidat präsentiert, der Hoffnung auf eine neue Politik darstellt.

Nun kann das aber auch nicht funktionieren, weil der genozidiale Trieb der Politik in der Politik selbst steckt und nicht in einem ihrer Kandidaten.

Wie das nicht funktionieren kann hat man wunderbar an Obamas Beispiel gesehen. Gleich nach seinem Amtsantritt hat dieser Verräter die Banken gerettet und nicht den von Armut bedrohten amerikanischen Staatsbürger. Das zeigt auch wunderbar, wie unsinnig der Nationalstaat, als einzige Instanz in der sogenannt demokratisch gewählt wird, in Wirklichkeit ist. Wenn also der Präsident der USA dem Volk der USA treu sein sollte, dann wäre eine solche Tat Hochverrat.

Denn diese Handlung war gegen die Interessen der Bevölkerung, denn diese hatte von der Bankenrettung nichts, und gegen die Interessen des Staates, denn dieser hat die Schulden der Banken übernommen. Es gibt also keine Ausrede mit der man eine solche Tat rechtfertigen kann.

Man muss also festhalten, dass nach jeder Hoffnung eine schnelle Enttäuschung folgt.

Ein Staat sollte sich gegen die Politik wehren und als solches die Politik am besten komplett abschaffen.

Lustigerweise ist ein solches Vorhaben dem Menschen nicht einfach glaubhaft zu machen, denn die meisten Menschen, wie man an den Wahlergebnisen immer noch sieht, haben das Gefühl, dass es jemanden geben muss, der das Volk anführt. Was politische Führer aber in der Geschichte angerichtet haben, darauf muss ich nicht gesondert eingehen, das endete immer im unvorstellbaren Leid. Aber die letzten Kriege sind in Europa zu lang her, dass sich an dieses Schrecken noch jemand erinnern kann.

Trotzdem ist es aber rational nicht zu begründen, wieso die Menschen von der Politik gesagt bekommen wollen, wie die sich verhalten sollen aber die selben Menschen für sich selbst niemanden über sich haben wollen. Der einzelne ist also für die Freiheit und die Masse für die Unterdrückung.

Es ist aber auch nicht damit zu erklären, dass manche Menschen böse sind und deswegen gemeinsame Regeln nötig sind, denn diese bösen Menschen, von denen die Rede ist, befinden sich in der Politik und regeln sich die Regeln so zurecht, dass das Recht Unrecht festschreibt und die Staatsgewalt zur durchsetzung dieses Unrechts misbraucht.

Hier dient das Beispiel der Bankenrettung wieder hervorragend. Man brachte die unschuldige Masse um die Möglichkeit sich aus der Lage zu befreien, hat diese Leute als verursacher der Kriese beschuldigt und auf der anderen Seite hat man dem kriminellen Finanzkapital nicht nur Geld vom Steuerzahler gegeben, sondern man hat auch die Straftatbestände legalisiert, sodass diese nicht verfolgt werden können.

Das ist das genaue Gegenteil von gemeinsamen Regeln die für alle gelten und sich daran halten sollen, sodass die Gesellschaft fairer wird.

Klar, das ist auch das Gegenteil von dem, was die Politik immer wieder behauptet. Deswegen ist Hoffnung ein Feind des Menschen.

Hoffnung ist eine Droge, aus der man, wenn man ihr einmal verfällt, sehr schwer wieder rauskommt.

Die Dealer dieser Droge sind die Mainstreammedien, die ihren Umsatz mit dieser Droge Hoffnung machen und dem Menschen in immer weiteren Ausgaben derer Blätter angefixt an dieser Droge Hoffnung halten, sodass diese nie den Mut aufbringen sich von der Hoffnung zu befreien und Frei von Hoffnung zu werden.

Denn nur ein Mensch der Frei von Hoffnung und Politik ist, kann sich frei nach seiner Fähigkeit weiter entwickeln.